Universität Osnabrück

Institut für Islamische Theologie


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Besondere Ereignisse und Besuche

Seit der Gründung des ZIIS werden an der Universität Osnabrück immer wieder namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft empfangen, die sich direkt vor Ort über die Arbeitsschwerpunkte, Aktivitäten und Entwicklungen des IIT informieren und sich zudem über mögliche zukünftige Kooperationen austauschen möchten. Auch im Ausland stößt die Arbeit im Bereich der Islamischen Theologie in Osnabrück auf großes Interesse.

So besuchten u.a. bereits hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der US-amerikanischen Administration, wie die Generalkonsulin Frau Inmi K. Patterson aus Hamburg, Herr Rashad Hussain, zuständig für die Kontakte mit den islamischen Organisationen und Einrichtungen in der Administration des amerikanischen Präsidenten, Arselan Suleman, Abgesandter des amerikanischen Präsidenten in der Organisation of Islamic Cooperation (OIC), Frau Karen R. Bel, Konsulin für politische und wirtschaftliche Angelegenheiten im US-Generalkonsulat in Hamburg, sowie der türkische Generalkonsul in Hannover, Herr Tunca Özçuhadar das ZIIS, um sich über dessen Aktivitäten zu informieren und insbesondere auch um gemeinsame Austauschprojekte und Möglichkeiten der Zusammenarbeit anzuvisieren.

Dass das IIT mit seinen Ausbildungsprogrammen Pionierarbeit leistet und international eine Vorreiterrolle einnimmt, wird immer wieder bestätigt durch die Präsenz und die anerkennenden Botschaften von Persönlichkeiten und maßgeblichen Förderern vor Ort (z.B. der niedersächsischen Sozial- und Integrationsministerin Aygül Özkan), die allesamt sowohl die durch die Programme geleisteten Beiträge zur gesellschaftlichen Integration wie auch und insbesondere die Vermittlung eines authentischen Islams unter Berücksichtigung der muslimischen Binnenperspektive im europäischen Kontext honorieren. In diesem Zusammenhang stellte der gemeinsame Staatsbesuch des Bundespräsidenten a.D. Christian Wulff mit dem türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül am 20. September 2011 am ZIIS eine außerordentliche Ehre und Auszeichnung dar. In seiner Ansprache erachtete Staatspräsident Gül die Ausbildung muslimischer Religionslehrkräfte und die interdisziplinär angelegte Islamforschung als äußerst lobenswerte und verantwortungsvolle Aufgaben der Universität Osnabrück, die sich mit dem IIT international als wichtige Versammlungsplattform für Wissenschaftler profiliere. Zugleich versprach er dem IIT die volle Unterstützung des Amts für Religiöse Angelegenheiten der Türkei (Diyanet İşleri Başkanlığı) sowie der anhängigen Theologischen Fakultäten, um eine „fruchtbringende Kooperation“ zu gewährleisten. Bundespräsident a.D. Wulff lobte im Nachgang die am Standort Osnabrück präsentierte „akademische Exzellenz“. Er betonte, dass vor allem das Projekt der flächendeckenden Einführung eines islamischen Religionsunterrichts „als reguläres Unterrichtsfach“ – das in Osnabrück „in hervorragender Weise“ verfolgt werde – für den Abbau gegenseitiger Missverständnisse und „das gute Zusammenleben unserer Bevölkerungsgruppen“ zu wertschätzen sei.